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Warum es nicht reicht, jemanden zu lieben

Da liebt man seinen Mann oder seine Frau über alles. Man will ohne ihn /sie nicht sein und alles könnte so wundervoll sein. Mit großer Güte und unendlicher Geduld übt man sich tagtäglich, um sich auch weiterhin sehr gut zu verstehen.
Allerdings, das Motto: „Nur die Liebe zählt und dann wird alles gut“,
das funktioniert nur im Märchen.
Irgendwann sagt man sich bei Schwierigkeiten, warum nur?
Ich liebe ihn/sie und ich versuche doch wirklich alles, aber er/sie? Er/sie macht eben nichts, oder zu wenig….
So und ähnlich kann die eigene Gedankenwelt aussehen.

Aber wir lieben uns doch.

Sicherlich ist das so, dass wir uns lieben. Doch um miteinander in einer erfolgreichen Partnerschaft Leben zu können, dazu gehört noch eine ganze Menge mehr.
Wir müssen sehr viel lernen um den Partner zu verstehen. Und was fast noch wichtiger ist, um mich selbst zu verstehen, aber das kann man auch in den „SchokoladenSaiten des Lebens“ nachlesen.

Wie ist das also, mit dem miteinander leben? Wie ist es denn nun „richtig“?

Es gibt natürlich kein Patentrezept, welches bei allen Paaren hilft, denn jedes Paar ist anders, individueller. Jedes Paar muss schauen, was für sie zutrifft.
Dennoch gibt es ein paar grundsätzliche Aspekte, die sicherlich allgemein gelten können.

1. Fakt ist eins, die Liebe ist groß und unendlich, das ist schon mal ein gutes Fundament.
Aber, ein Fundament macht noch kein Haus, dazu gehört bekanntlich sehr viel mehr.

2. Als nächstes schauen wir mal, ob unser Ton liebevoll und achtungsvoll ist.

3. Bin ich verletzt, so muss ich es auch aussprechen. Niemand kann Hellsehen, ob ich gerade eine Verletzung erlebt habe.

4. Habe ich jemanden verletzt, so entschuldige ich mich und versuche mit viel Empathie die Verletzung des anderen zu fühlen, denn dann kann ich sie auch verstehen.

5. Das Leben als Single ist nicht mehr das Gleiche, wie das Leben als Paar. Es ist sinnvoll, sich so schnell es geht auf diese fundamentale Veränderung einzulassen.
Wichtig: Erst kommt immer der Partner/in, dann die Kinder, die Familie, und dann kommen die Freunde oder Kollegen.

6. Streiten will gelernt sein:
- Im Streit geht es nicht um Macht.
- Will ich aber dennoch meine Meinung durchsetzen, dann kann es nur scheitern.
- Entscheidend ist der Ton, es ist wichtig entgegenkommend zu bleiben, auch wenn es schwer fällt.
- Vorwürfe im Streit bringen nur Eskalation.
- LÖSUNGSORIENTIERTES  STREITEN  BRINGT  HARMONIE.

7. Reden reden reden, und zwar miteinander und nicht gegen oder gar übereinander. Wenn man miteinander redet sollte man darauf achten, dass man möglichst nicht aneinander vorbeiredet. Das passiert extrem häufig und die meisten Paare, die bei uns schon waren, bemerken es selbst gar nicht.

Und das wichtigste:
Dankbarkeit für den wundervollen Menschen den man hat.
Das kann man nicht oft genug sagen, wenn es denn auch wirklich ehrlich gemeint ist.

Fazit:
Sich zu lieben ist eine wundervolle Basis für eine erfolgreiche Partnerschaft, und sollte auch sicher die einzige Basis sein.

ABER: Liebe ist keine Basis die allein auf Dauer tragfähig wäre.
Wenn man es nicht schafft, seine täglichen Probleme zu lösen, wirklich im Herzen zu lösen und nicht nur so zu tun, als ob alles wieder gut wäre, ist die Partnerschaft zum Scheitern verurteilt. Unausweichlich! Da hilft auch die „größte Liebe“ nicht.
Sicher, man kann 100 Jahre zusammenleben. Aber das hat nichts mit einer erfolgreichen Partnerschaft zu tun, sondern nur noch mit einer funktionierenden Zweckgemeinschaft.
Dafür ist unsere Lebenszeit zu kostbar, findet ihr nicht?

(geschrieben Katrin und Wolfram Treydte 2015)

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