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Warum verschwindet die Liebe?

Die Verliebtheitsphase

Kennt ihr auch dieses Gefühl des verliebt seins? Es ist großartig, riesig und so unendlich kraftvoll.
Man braucht kaum Schlaf, hat dafür mehr Energie als je zuvor. Dabei sieht man blendend aus und hat dafür rein gar nicht getan. Man kann Bäume ausreißen und fragt sich danach und was machen wir jetzt?  Ja, genau man will sein Leben verändern, hat neue Ziele und so viele neue Träume, wo man gar nicht gewusst hat, dass es zu einem gehört.

Der Alltag

Dann zieht man zusammen und der Alltag beginnt sich einzustellen. So ganz unmerklich stellt man fest, dass auch die Energie nicht mehr so geladen ist, wie noch vor ein paar Monaten.

Die Ernüchterung

Nach ein paar Jahren stellt man rückblickend fest: Hatten wir damals nicht eine viel größere Liebe? Was ist passiert? Was ist mit den Träumen und Zielen?
Es ist einfach nicht mehr so wie am Anfang und sollte ich wieder einen anderen Partner suchen?

Was ist passiert?

In der Verliebtheitsphase hat man jeder Menge Träume und doch mit dem Alltag verschiebt man die Träume in das "jetzt nicht" Zeitalter. Doch dieses Zeitalter kommt nie.
Sobald der Alltag einkehrt beginnt man mit den alten Verhaltensmustern und wundert sich nach ein paar Jahren, warum es immer das gleiche ist. Auch ein Partnerwechsel hilft da nichts, denn die Muster bleiben die gleichen.

Ein paar Lösungsmöglichkeiten

Wichtige Schritte für eine über Jahre bestehende Liebe beinhalten viel Zielstrebigkeit und den unbedingten Willen, dass die Partnerschaft harmonisch bleiben soll.

Eine Beziehung sollte keine Machtverhältnisse aufbauen, dass bringt auf Dauer vorprogrammierten Streit und Ärger. Stattdessen sollte auch die Entwicklung des Anderen das höchste Ziel sein. Denn eine stetige Weiterentwicklung des Einzelnen, kann auch eine dauerhafte Liebe mit sich bringen. Abwechslung, Anerkennung und Stolz auf den Anderen sind die wunderbaren Resultate daraus.
Nicht auf Kosten des Anderen, sondern auch zum Nutzen des Partners, sollten die Handlungen und Gedanken in der Beziehung sein. Dabei ist es unerlässlich seine eigene Verletzlichkeit zu zeigen, eine hohe Ehrlichkeit ist dabei die Voraussetzung.

Ein - sich den Anderen Hinbiegen - oder sich biegen lassen, endet früher oder später unausweichlich in eine innerlichen Trennung!
Leider wurde diese Art eine Beziehung zu führen von früheren Generationen als „heimliches“ Erfolgsrezept, immer wieder weiter gegeben, weil man sich ja entwickelt usw..
Aber, dies ist der am verheerendsten wirkende Irrtum, wie unzählige gescheiterte Partnerschaften ganz eindeutig beweisen.
Natürlich kann man weiter zusammen lebe, das tun die meisten Menschen.
Gewohnheit, sich in das Vorhandene zu fügen oder es einfach hinnehmen, haben mit dem Wort Liebe, wohl nichts mehr zu tun.
Ein weiterer, entscheidender Knackpunkt in der Liebe ist das Thema Sexualität.
Wie hoch der Stellenwert von Sexualität in einer Beziehung ist, sollte mittlerweile bekannt sein, denn Sex gehört zum Leben wie Essen und Trinken. Wenn wir nicht essen oder trinken, leidet der Körper, aber unter Sexmangel leiden die Seele und damit die gesamte Emotionalität mit all ihren unschönen Auswirkungen auf das Wohlbefinden.
Sex als Machtmittel zu missbrauchen, und damit sind nicht nur Männer gemeint, bedeutet nicht nur die Partnerschaft, sondern auch die eigene Emotionalität zu töten.

Einer der immer wieder sehr vernachlässigten Punkte ist das Reden miteinander.
Übrigens ist Reden ein direkter Weg zur Sexualität.
Wenn man Glück hat, redet man tatsächlich viel miteinander, allerdings oft auf nicht effektive Weise. Meist wird immer wieder etwas völlig anderes verstanden, als man gesagt hat.
Das miteinander Reden und vor allem auch das zu verstehen, was der Andere wirklich gemeint hat, sind Dinge, die sich nicht von allein ergeben sondern einen bewussten Lernprozess voraussetzen.
Natürlich kann jeder Mensch irgendwie reden und sich auch irgendwie verstehen. Aber – irgendwie – ist für die Herausforderungen des Lebens, und vor allem denen, einer Partnerschaft, einfach nicht ausreichend.
Wenn dem nicht so wäre, wären alle Menschen in glücklichen Beziehungen, hätten glückliche Jobs, keine Schwierigkeiten mit der Erziehung, den Kollegen und, schön wär’s.

Wenn man diese Grundlagen beherzigt, kommt man schon ziemlich weit. Wenn dann auch die Träume und Ziele der Verliebtheitsphase auch wirklich umgesetzt werden, dann gelingt auch die Liebe für ewig.
Und dieses Wort – ewig – ist nicht als Floskel gemeint, sondern so wie es ist: ewig, für ein ganzes Leben lang.
Nicht nur wir beide, Wolfram und ich sind ein lebendes Beispiel, dass es wirklich möglich ist.

Es gibt kein Rezept das für alle gilt, und die Versuch – Irrtum Methode kann schon sehr schmerzhaft sein.
Es wäre viel leichter, von unseren Erfahrungen und unserem know how zu profitieren.

Viel Glück

(geschrieben Katrin und Wolfram Treydte 2015)

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