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Wie weiter nach einem Vertauensbruch?

Foto: Jana Scheiding

Da ist man verliebt, das Leben ist rosig, die Sonne scheint stets im Herzen und dann, ja dann trifft es einen wie ein riesengroßer Pfeil. 
Das Vertrauen wurde missbraucht, verachtet, mit Füssen getreten.
Und dieser Pfeil in deiner Brust will sich einfach nicht entfernen lassen. Es tut weh und das so richtig schrecklich. So muss es sein, wenn jemand stirbt. So ähnlich kann man es tatsächlich vergleichen, denn das, was bisher zusammengehörte und unzertrennlich war, wird nun von einem Moment auf den anderen in Frage gestellt oder es ist einfach nicht mehr vorhanden, wie der Uropa der irgendwann starb, und Fragen hinterließ.

Was genau kann man denn nun tun?

Sobald so ein Fall eingetreten ist, sollte man sich Zeit lassen. So schnell kann man das nicht reparieren. Das braucht Zeit und viel Überwindung.
Nutzt diese Krise als eure Chance das zur Sprache zu bringen, was die ganze Zeit nicht angesprochen wurde. Sucht das Gespräch und erzählt euch alles, alles was euch einfällt. Beantwortet jede Frage und jeden Gedanken. Kämpft um eure Liebe in dem ihr BEIDE, und das ist der wichtigste Punkt, ihr beide eine gemeinsame Lösung sucht. Kommt raus aus dem Schneckenhaus und redet so miteinander, dass es dem anderen Partner klar ist, warum es passiert ist und welchen Anteil ihr beide ! daran hattet.

Egal was passiert ist, es ist immer eine Aufgabe von beiden.

Haltet euch fest und geht wieder einen Schritt aufeinander zu, alle beide. Denn nie ist nur einer Schuld, wenn man überhaupt von Schuld reden kann. Entscheidet euch für:
Jetzt ist die Zeit gekommen, die man als Tiefen in einer Beziehung bezeichnet. Jetzt gilt es einen Weg zu finden, und der kann nur individuell sein. Es gibt dafür kein Rezept. Jedes Paar geht mit solch einer Situation anders um. Das macht ja gerade diese Beziehung so besonders. Also nehmt euch jetzt in dieser Besonderheit an und schaut was ihr noch habt?

Macht eine Bestandsliste

Was ist noch auf beiden Seiten vorhanden und was geht zurzeit gar nicht mehr? Intensiviert die Dinge die ihr noch habt. Macht sie noch tiefer und schöpft daraus die Kraft für die andere Seite der Liste.

Was geht zurzeit gar nicht mehr?

Hier braucht ihr eine Prioritätenliste.
Was ist das Wichtigste, was geht leicht, was ist schwieriger. Wo braucht ihr Hilfe? Zu schnell wird an dieser Stelle aufgegeben, dabei kann man mit Hilfe von außen, extrem viel erreichen. Also nicht die beste Freundin auch nicht jemand aus der Familie, da diese Personen euch lieben und daher einfach zu befangen sind. Sie werden sicher für denjenigen Partei ergreifen, dem sie am nächsten stehen. Eltern, Freunde wollen helfen. Doch wenn sie dabei Dinge sagen müssen, die die Betroffenen nicht gern hören besteht immer die Gefahr, die Freundschaft, den Frieden zur Familie ernsthaft zu gefährden.
Das braucht Zeit, viel Zeit und einen unbedingten Willen es zu schaffen. Helft euch Gegenseitig und denkt daran: nichts ist wertvoller als eure Beziehung. Handelt mit echten Gefühlen und vertraut euch erst mal wieder in kleinen Schritten. Dazu gehört auch ein Lob eine Anerkennung, dass dieses Vertrauen wieder da ist.

Seid neugierig auf die nun freigelegten Potentiale eurer Partnerschaft, die euch zu neuen Wegen führen werden.


geschrieben von Katrin Treydte 2015

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